Neuer Zyklus und ein neues Dialogkomitee

Neuer Zyklus und ein neues Dialogkomitee

Gestern und heute fand die Denkwerkstatt „Sichere Informationsgesellschaft” des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) statt. An diesen beiden Tagen enden regelmäßig die Workstreams des letzten Zyklus und gleichzeitig fällt der Startschuss für die nächste Runde. Zudem werden die Vertreter:innen des Dialogkomitees gewählt.

Veränderungen im Dialogkomitee

Der Austausch der letzten Monate hat gezeigt, dass der Dialog eine Erneuerung braucht. Die Anzahl der Vertreter:innen wurde halbiert, sodass nun drei Vertreter:innen direkt gewählt werden. Die beiden verbliebenen Plätze werden jeweils von den Sprecher:innen der für den Zyklus ausgewählten Workstreams besetzt. Es wurden aber auch andere Veränderungen umgesetzt. So wurden auch die Stakeholdergruppen (Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Kultur und Medien sowie Wirtschaft und Staat) aufgelöst.

Aufgaben des Dialogkomitee

Das Dialogkomitee übernimmt vorrangig die folgenden Aufgaben:

  • Bewerbung des Dialogs und Aktivierung (neuer) Dialogpartner:innen,
  • Stärkung der Perspektiven und Bedarfe der Dialogteilnehmer:innen,
  • Teilnahme an der jährlichen Denkwerkstatt sowie an Jahresplanungs- und -abschlusstreffen.
  • Teilnahme an Reflexions- und Abschlusstreffen der Workstreams.
  • Beratung des BSI-Dialogteams bei der Bewertung der eingereichten Ideenskizzen und zu grundsätzlichen Fragestellungen, beispielsweise der Weiterentwicklung der „Grundsätze der Zusammenarbeit“.

Selbstverständnis des Dialogkomitee

Das Dialogkomitee arbeitet weiterhin unabhängig und unterstützt den Dialog zur Cybersicherheit sowie dessen Weiterentwicklung in allen Belangen. Dabei ist es dem BSI gegenüber weder an Weisung noch an Einvernehmen gebunden. Die operative Unterstützung erfolgt durch die Geschäftsstelle des Dialogs für Cybersicherheit des BSI.

Die neuen Vertreter:innen des Dialogkomitee

Der Dialog darf sich über fünf großartige, souveräne und durchsetzungsstarke Vertreter:innen freuen, die sich in den Themen und den jeweiligen Communities bestens auskennen.

  • Anke Domscheit-Berg
  • Esther Ecke
  • Rainer Rehak
  • Marcel Roth
  • Markus Drenger

Eine hervorragende Wahl und eine wunderbare Auswahl.

Rückblick

Drei Jahre lang habe ich die Stakeholdergruppe "Staat" vertreten. Ich durfte drei Zyklen begleiten. Im ersten Zyklus hieß es, den Workstream „Buntes Bug Bounty“ zu begleiten, im zweiten Zyklus folgte der eigene Workstream „Cyberresilience-Framework“. In IT-Krisen schneller agieren. (Kurz: RESI)” und im dritten Zyklus stand die Weiterentwicklung des Dialogs für Cybersicherheit im Fokus. Es war eine spannende und aufschlussreiche Zeit mit klugen und großartigen Mitstreiter:innen. Wir bleiben in Kontakt.

RESI geht weiter

Und auch wenn dies eines der Mandate ist, die ich im ersten Beitrag meinte, als ich schrieb: „Da der Wunsch zu bloggen jedoch geblieben ist, mussten in den letzten Monaten und Wochen einige Mandate und Aufgaben weichen.“ Es geht nicht nur um den Blog, vielmehr liegt der Fokus bewusst auf der Arbeit in bestimmten Themenbereichen. Ich finde mehr Ruhe und Zufriedenheit in der „Schlammzone“.

Kurzum: Neben den beiden neu ausgewählten Workstreams arbeitet die Arbeitsgruppe RESI weiter. Die Kommunen haben es nicht unter das Schutzschild NIS-2-geschafft. Es wäre der falsche Zeitpunkt, etwas zu beenden, das mit Handlungsanleitungen, Vorlagen und Checklisten einen so greifbaren Nutzen für die Kommunen und somit für die Gesellschaft in Form von Bürgerinnen und Bürgern sowie der Wirtschaft hat.

Und so wird es auch bei den neuen Workstreams sein. Die gesellschaftliche Relevanz steht im Mittelpunkt.

Mehr zu RESI und dazu, wie es 2026 weitergeht, gibt es in einem der folgenden Beiträge.